Die 72h-Aktion vom BDKJ 2024

Veröffentlicht von Lorenzo Ganss am

Nach fünf Jahren geht am 18.04.2024 wieder der Startschuss der beliebten Sozialaktion vom BDKJ. Jugendgruppen überall in Deutschland stellen sich der Herrausforderung in 72 Stunden ein soziales Projekt zu verwirklichen. Auch die KjG Heilig Kreuz Darmstadt ist natürlich am Start.

Während einige Gruppen sich eigene soziale Projekte in der „Do-it“ Variante überlegt haben, haben wir uns von der „Get-it“ Variante überraschen lassen und erst am Donnerstag im Kino erfahren, wo uns die Reise hinbringt.

Unser Projekt – Das Kängarugehege im Zoo Vivarium

Bis Sonntag, den 21.04.2024, haben wir die Aufgabe, das Gelände der Kängurus im Zoo Vivarium neu zu gestalten. Da die Kängurus sehr anspruchsvoll sind gibt es sogar noch ein paar unter Aufgaben. Als Pate unterstützt uns der Baudezernent Paul Wandrey.

Wir nehmen euch mit – Was bisher geschah

Interessiert es dich, was wir das letzte Mal gemacht haben?

Insgesamt vier Mal hat die KjG Heilig Kreuz Darmstadt schon erfolgreich an der 72-Stunden-Aktion teilgenommen:

2004: Organisation eines Generationenkinos

2009: Entwicklung eines Kinderstadtführers für Darmstadt: Darmstadts Stadtführer für Kinder

2013: Organisation eines Benefizflohmarktes zur Unterstützung des „Projekt ANNA – Alles nur nicht aufgeben“

2019: Renovierungsarbeiten in der Friedrich-Ebert-Schule Darmstadt inkl. Baumaßnahmen auf dem Schulhof

Die 72h-Aktion 2024: So lief´s ab

Donnerstag: Nach der Eröffnung Im Rex Kino durch den BDKJ und einer Absprache zwischen uns, und unseren Paten und dem Zoodirektor hieß es für uns erstmal am Gehege ankommen und die Lage klären. Wir haben uns ein Bild gemacht und schon mal grobe Aufgaben aufgeteilt. Nach einem leckeren Pizza-Abendessen sind wir dann für eine Brainstorming Session in einzelnen Gruppen zusammenkommen. Es bildeten sich Gruppen für das Umgraben des Geheges, zum Bauen eines neuen Tores, das Umgraben eines neuen Weges, Designen von neuen, ansprechenden Schildern und für das Ausarbeiten der Zoo-Rallye.

Freitag: Die Hauptaufgabe für den Tag war, das Gehege umzugraben und das alte Gras abzutragen, was bei strömenden Regen allen besonders Spaß gemacht hat. Außerdem mussten für Tor und Schilder Materialien besorgt werden. Nach einer mittäglichen Stärkung ging es dann wieder an die Arbeit. Am Ende des Tages konnten wir auf ein nahezu umgegrabenes und mit frischer Erde ausgelegtes Gehege zurückblicken. Auch hatten wir nahezu alle Materialien zusammen und die Zoo-Rallye nahm langsam ebenfalls Gestalt an.

Samstag: Voller Tatendrang gingen wir in diesen Tag, denn wir hatten noch einiges zu tun. Zunächst einmal waren wir damit beschäftigt, den Rest des Geheges mit frischer Erde umzugraben, damit bald schon das Saatgut für die Wildkräuter ausgebreitet werden kann. Außerdem musste der neue Weg aufgeschüttet und die ersten neuen Markierungen für diesen eingegraben werden. Die Zoo-Rallye wurde ebenfalls fleißig weiter bearbeitet und im Laufe des Tages thematisch langsam fertig. Auch das Aufbauen des Tores inklusive der Schilder begann, indem die Eckpfeiler in die Erde eingelassen, die Holzelemente zurechtgeschnitten und die Schilder graviert wurden. Dank unseres Projektanten Paul Wandrey hatten wir ein fantastisches Abendessen im La Piazza. Unsere Arbeit war danach allerdings nicht vorbei. Wir saßen bis 1 Uhr nachts sowohl a der Rallye, um sie Sonntag schon präsentieren zu können, und ebenfalls am glasieren und richtigem Schneiden der Zaunbretter. Man braucht nicht erwähnen, dass wir deshalb regelrecht ins Bett gefallen sind.

Sonntag: Jetzt hieß es Endspurt. Wir haben zwar einiges geschafft, allerdings waren wir alles andere als fertig. Unsere Hauptaufgabe war das Zusammensetzen des Tores. Die Teile mussten erstmal zum Zoo transportiert werden. Die Zoo-Rallye erhielt ihren letzten Schliff und konnte im Laufe des Tages sogar schon ausprobiert werden! Neben dem Tor musste der alte Besuchereingang abgebaut und Saatgut verteilt werden. Außerdem fehlten noch einige Pfeiler für den neuen Weg, die auch noch mit Seilen verbunden werden mussten. Es hat uns nochmal doppelte Anstrengungen gekostet, das alles in recht begrenzter Zeit fertigzustellen. Schlussendlich hatten wir 2 Minuten vor Ende, nämlich um 17:05 unsere Arbeit vollbracht. es kann also festhalten werden, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt wurde und wir zwar alle ziemlich erschöpft, aber auch ziemlich glücklich waren!

Zuletzt bleibt noch zu sagen, dass sich die KjG bei allen bedankt, die uns bei diesem Projekt geholfen haben. Ob es Firmen waren, die uns Rabatte oder Spenden haben zukommen lassen. Aber auch Privatpersonen aus der Gemeinde, die uns ihr Auto überlassen oder uns mit Geld oder leckerem Essen unterstützten. Vielen lieben dank an alle!

Kategorien: Allgemein

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